Die Finanzen als Spiegel unserer Seele

2016-10-12 20:50 von Gudrun Graf (1 Kommentare)

Seelenspiegel

Schon die alten Ägypter (durch Gott Thot) und Griechen (Hermes Trismegistos) wussten um die Weisheit hermetischer Gesetze: „Wie Innen so Außen" heißt es da. Die östliche Philosophie drückt dies mit: „Nur ein Buddha kann einen Buddha erkennen" aus. Die Taoisten: „Du kannst nur nehmen, was du bist" .

Damit gemeint ist, dass Alles was uns von außen (Personen, Situationen, Haustiere, Auto usw. ) begegnet, etwas über uns selbst erzählt. Von innen tun dies unsere psychische Gesundheit und in weiterer Folge unser Körper.

Und unsere Finanzen, unser Umgang mit dem Thema Geld, haben etwas mit uns selbst zu tun!

Verstecken sich hinter einem Papierschein mit ein paar Zahlen drauf wirklich so große Themen wie Glück und Unglück, Geld und Macht?!

Geld und Glück

In Amerika wurden über 40 Jahre Menschen begleitet um herauszufinden, was Glück bedeutet: Die Grant-Studie bestätigt, dass Geld wenig damit zu tun hat, dass sich Menschen glücklich fühlen. Am Ärmsten fühlen sich jene ohne Partnerschaften und Freundschaften! Man fand heraus, dass das mit dem Glück verbundene Gefühl der Zufriedenheit auch abhängig von der eigenen Bewertung ist: Wenn sich die Prinzessin auf der Erbse nicht auf die Erbse konzentriert hätte, wäre sie ein glückliches Mädchen gewesen und anstatt des Gefühls der dauernden Unzufriedenheit hätte sie ein Leben als Prinzessin wunderbar finden können!

Wenn wir immer etwas anderes, oder mehr wollen, wenn z.B. eine Frau in den Armen eines guten Mannes ständig nach einem noch tolleren träumt, macht sie weder sich noch den Partner glücklich.

Zufriedenheit kommt von unserer Fähigkeit zu genießen, wir können in Vielem unsere eigene Einstellung ändern.

In Asien wird jungen Eheleuten folgende Weisheit mitgegeben: „Wenn du die Person nicht kriegst, die du liebst, liebe die, die da ist!"

Und hier schließt sich der Bogen in unserer westlichen systemischen Arbeit, in der immer wieder festgestellt wird, dass viele von uns das „große Glück" (das Beste, z.B. vergangene Partner) zwar im Herzen tragen; Verheiratet sind wir aber mit dem „kleinen Glück" - das Zweitbeste.

Auch in der Glücksforschung hat sich herausgestellt, dass das Zweitbeste der Schlüssel zur Zufriedenheit ist (Wenn wir unser Ziel mit dem Berggipfel vergleichen, den wir erreicht haben, geht es nur mehr runter).

Dazu kommt, dass wir alle mit unseren Ahnen verbunden sind. Unbewusst sind wir so Ausdruck (ob vermögend oder im Mangel) unserer Sippschaft.

Geld und Sippschaft

Diese Loyalität bestimmt unseren Umgang mit Geld: Kinder aus vermögenden Häusern werden auch bei finanziellem Verlust immer wieder zu Geld kommen, während diejenigen, die aus wenig wohlhabenden Familien stammen, aus den unterschiedlichsten Gründen sich immer wieder mit Mangel konfrontiert sehen.

Einige Gründe aus dem Herkunftssystem für Probleme im Umgang mit Geld können sein:

  • Bürde der Eltern (die Mutter, der Vater hatten es so schwer)
  • Verlust von Heimat
  • Erbstreiterein
  • Verrat
  • Diebstahl
Da folgen dann bei uns Nachkommen Gefühle von Schwäche, wir schämen uns oder haben ein schlechtes Gewissen. Es kann auch ein abwehrendes und misstrauisches Verhalten Geschenken gegenüber entstehen (was will diese Person von mir ....).

Innere, unbewusste Überzeugungen halten uns gebunden:

  • Ich bin nicht gut genug
  • Ich bin hilf- und wertlos
  • Für mich gibt es keine Freude, keinen Erfolg
  • Ich bin unfähig
  • Immer passiert das mir

Je unglücklicher die Menschen in unserer Sippe waren, umso ärmer sind die Nachkommen. Wohlhabend zu sein fühlt sich dann in der Seele wie Verrat an.

Gesundheit und Wohlstand

Die gute Nachricht ist, dass wir Grenzen ziehen dürfen zum Schicksal der Ahnen: Wir grenzen uns ab - wir morden nicht, wir grenzen uns von Fehde, Betrug etc. ab (Ich betrüge nicht).

Unser Körper, der all unsere Gefühle ausdrückt, darf sich dann auch entspannen und ein Wohlbefinden stellt sich ein. Dies gelingt vielleicht nicht von Heute auf Morgen, eine gute Unterstützung sind sicher eine Bewusstwerdung durch systemische Aufstellungen (Bewusstsein) oder Somatic Experiencing (Körper) um alte Themen loszulassen, inneren Ressourcen zu finden und zu stärken!

Somit haben wir für diesen Teil in unserem Leben bewusst Verantwortung übernommen und können langsam die Fülle zu uns kommen lassen und sie nehmen! Der Weg zum Wohlstand geht über das Lernen in unserem Leben zu nehmen!

Dann können wir auch glücklich geben.
Ausgeglichen soll es sein.
Das ist Glück.  

 

 

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Kommentar von Simon | 2016-10-20
Eine sehr gute Idee wie ich finde und ich bin schon sehr gespannt! Und wie immer wird die Qualität erstklassig sein, da kann man sich schon mal sicher sein!
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Gudrun ist diplomierte Qi-Gong-Lehrerin und Naturheiltherapeutin lebt und arbeitet in Wien und Salzburg. Neben Tao und Chi Nei Tsang hat sie sich auf Familienaufstellungen spezialisiert.

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